Studie: Beim Konsum meldet sich das grüne Gewissen der Österreicher

Beim Geld ausgeben meldet sich das Gewissen: Vier von fünf Österreichern sind grundsätzlich bereit, einen höheren Preis zu bezahlen, wenn dadurch fair und umweltschonend produziert wird. Das zeigt das bevölkerungsrepräsentative TeamBank-Liquiditätsbarometer, für das 1.000 Österreicher im Alter von 18 bis 79 Jahren im Februar und März 2020 befragt wurden.

Zum Schutz von Umwelt, Ressourcen und Klima würden 55 Prozent der Österreicher höhere Preise für Bio-Lebensmittel in Kauf nehmen. Jeder Zweite würde sich auch eine Flugreise mehr kosten lassen, wenn zum Beispiel eine Sonderabgabe für den Klimaschutz fällig würde. Ähnlich sieht es mit der Wechselbereitschaft zum Ökostrom aus, der etwas mehr kosten darf. Für nachhaltig hergestellte Kleidung würden 45 Prozent der Österreicher tiefer in die Tasche greifen.

Die jüngeren Befragten unter 30 Jahren sind besonders enthusiastisch, wenn es um mehr Klimaschutz beim Reisen per Flugzeug geht. 60 Prozent und damit zehn Prozentpunkte mehr als im Bevölkerungsschnitt würden tiefer in die Tasche greifen, wenn es eine Klimaschutzabgabe erfordert. In der älteren Generation ab 50 Jahren ist der ökologische Konsum aber genauso angekommen wie im Durchschnitt: Auch die Generation 50Plus achtet beim Einkaufen, Reisen und Stromverbrauch darauf, die Umwelt zu schonen und bezahlt im Zweifel einen höheren Preis für grüne Produkte.

Bereitschaft zum Öko-Konsum bei Besserverdienern höher

Bei der Bereitschaft, beim Einkaufen ökologisch-soziale Verantwortung zu übernehmen, hilft generell ein dickeres Portemonnaie: Je höher das Haushaltsnettoeinkommen, desto größer ist die Bereitschaft, höhere Preise für mehr Nachhaltigkeit zu akzeptieren.

Auch die Unternehmen in der Pflicht

Allerdings soll die globale Verantwortung nicht allein auf den Schultern der Bürger lasten. Knapp 90 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass auch die Unternehmen, egal aus welcher Branche, sich mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen müssen. Bei den jüngeren Österreichern sind davon mit 95 Prozent sogar fast alle überzeugt. Auch in der Generation 50Plus sieht eine breite Mehrheit von 86 Prozent die Wirtschaft in der Pflicht.

Für Banken ist das bereits zu einer Frage der Glaubwürdigkeit geworden: Eine Mehrheit der Österreicher quer durch alle Altersgruppen entzieht einem Geldinstitut das Vertrauen, wenn es seine ökologisch-sozialen Anstrengungen nicht darlegt. Bei Finanzdienstleistungen achtet ebenfalls mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf ökologisch-soziale Mindeststandards.

Gesellschaftliches Engagement: Eine Frage der Fairness

„Die TeamBank ist sich ihrer ökologisch-sozialen Verantwortung bewusst“, sagt Frank Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG. „Unser Ziel ist Fairness bei allem, was wir tun. Das gilt für geschäftliche Beziehungen, für die Betriebsökologie wie auch für gesellschaftliche Themenstellungen. Deshalb engagagieren wir uns zum Beispiel in der Überschuldungsprävention und haben dazu eine Stiftung gegründet.“ Zu den Tätigkeitsfeldern der unabhängigen Stiftung in Deutschland und Österreich gehören finanzielle Bildung vor allem für junge Menschen, die für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit dem eigenen Geld sensibilisiert, sowie Aufklärung und konkrete Hilfen für Betroffene. „Überschuldung hat häufig katastrophale Folgen, führt zu einem Verlust an Lebensqualität und erheblichen psychischen Belastungen. Für uns ist es selbstverständlich, vor dem Leid der Betroffenen und den gesellschaftlichen Folgen nicht die Augen zu verschließen, sondern zu handeln,“ sagt Mühlbauer.

Andrea Brinkmann

Leiterin Pressestelle, Pressesprecherin TeamBank AG und der faire Credit

andrea.brinkmann@teambank.de
+49 911/ 53 90 – 38 04

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