Felix Austria: Österreicher schauen zufrieden auf ihr Konto

• Finanzielle Situation: Neun von zehn Bürgern erachten sie als mindestens gut
• Generation 50Plus blickt wenig optimistisch in die Zukunft
• Unter 30-Jährige zeigen überdurchschnittliches Interesse am Autokauf

Die große Mehrheit der Österreicher ist frei von Geldsorgen. 67 Prozent der Bürger der Alpenrepublik beschreiben ihre derzeitige finanzielle Situation als „gut“. Weitere 21 Prozent geben sogar an, es gehe ihnen „sehr gut“. Das sind Ergebnisse des bevölkerungsrepräsentativen TeamBank-Liquiditätsbarometers, für das 1.000 Österreicher befragt wurden. In allen Altersgruppen von 18 bis 79 Jahre schätzen neun von zehn Befragten ihre Finanzlage positiv ein.
Knapp die Hälfte der Österreicher rechnet zudem damit, dass sich die eigene finanzielle Lage innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre verbessern wird. Lediglich jeder Fünfte geht davon aus, dass sie sich verschlechtert.
Der Blick in die Zukunft fällt bei der Generation 50Plus pessimistischer aus als bei den Jüngeren. So erwarten von den 50- bis 79-Jährigen nur 24 Prozent, dass sie in naher Zukunft „etwas“ oder „deutlich“ mehr Geld zu Verfügung haben. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind 54 Prozent der Ansicht, dass es bergauf geht, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 79 Prozent.

Österreicher zeigen sich großzügig
Für was möchten die Bürger zwischen dem Burgenland und Vorarlberg in den kommenden zwölf Monaten ihr Geld ausgeben? 76 Prozent der Befragten wollen „wahrscheinlich“ oder „ganz sicher“ für andere Menschen Euro in die Hand nehmen – so zum Beispiel für ihre Kinder und Enkelkinder oder Bedürftige. Auf dem zweiten Platz liegen Reisen. 75 Prozent der Bürger können es sich gut vorstellen oder sind sich sicher, zum Beispiel für eine Urlaubsfahrt innerhalb Österreichs oder einen Flug ins Ausland das Portemonnaie zu öffnen. 71 Prozent wollen ihr Geld in ihr Hobby wie Sport treiben, Musik machen oder ihre Sammelleidenschaft investieren.
Geld für andere auszugeben, steht bei den unter 30-Jährigen allerdings nicht so hoch im Kurs. Zwar geben 63 Prozent der jungen Befragten an, dass sie das vorhaben. Doch sind dies 13 Prozentpunkte weniger als im nationalen Schnitt. Am sozialsten sind die 30- bis 49-Jährigen eingestellt: 81 Prozent von ihnen wollen der Familie oder armen Menschen Freude machen oder unter die Arme greifen. Die jungen Österreicher wollen vor allen Dingen in ihren Urlaub (83 Prozent) und ihre Hobbys (86 Prozent) investieren. Sie liegen damit 8 beziehungsweise 15 Prozentpunkte über dem Durchschnitt.
Ein schönes Auto landet auf der Wunschliste der Österreicher mit 13 Prozent auf dem letzten Platz. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Jung und Alt: Jeder fünfte junge Befragte denkt zumindest über den Kauf eines Wagens nach, unter den Älteren ab 50 Jahre ist es nur jeder Zehnte.
In Wien überlegen sich sechs Prozent, ob sie in den kommenden zwölf Monaten Geld für ein Fahrzeug ausgeben. Mehr Interesse haben daran nur die Österreicher, die in einem Ort wohnen, der zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner hat (sieben Prozent). In Gemeinden mit 2.000 bis 5.000 Einwohnern sind es vier Prozent, die solche Gedanken haben. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass es beim Wunsch nach einem eigenen Auto keinen merklichen Unterschied zwischen Stadt und Land gibt.

Andrea Brinkmann

Leiterin Pressestelle, Pressesprecherin TeamBank AG und der faire Credit

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